MONIKA VONMETZ - philosophie

Ein Bild muss für mich nicht schön sein, muss nicht gefallen. Das Werk soll seine Betrachter beschäftigen, in den Bann ziehen und dazu verleiten, zumindest ein zweites Mal hinzusehen.

 

Die eigene Malerei kann man oft schlecht in Worte fassen. Mit Farbe und Formen kann ich eben mehr ausdrücken als bloß mit Sprache. Natürlich wird auch mir die Frage gestellt, was ich mir beim Malen gedacht habe. Das ist nicht einfach zu beantworten. Ich male und das ist für mich eine andere Form des Denkens/Sprechens, da kommen Dinge ans Tageslicht, von denen ich selbst nicht wusste, dass sie möglich sind.

 

Meist gehe ich ohne Konzept und Skizze an ein Bild. Ich habe zwar eine Vorstellung, eine Richtung, Farben und Formen im Kopf, aber meine Bilder machen was sie wollen und das ist gut so. Jedes Mal ist es ein neues Experiment und das Resultat weicht mitunter von meiner Ursprungsidee ab. Vielleicht ist es der eigene Perfektionismus oder eine Laune, dass ich bereits fast Fertiges wieder übermale, abkratze, zerstöre und erneuere. Irgendwann sagt mir das Bild dann selber, wann es fertig ist.

 

Ich gebe meinen Werken keinen Titel, da ich finde, dass der Betrachter dadurch voreingenommen und seine Phantasie bewusst beschnitten wird. Das Bild soll für sich sprechen.

 

Ich signiere meine Bilder nur auf der Rückseite, da ich dem Käufer die Möglichkeit seiner eigenen Interpretation des Werkes überlassen möchte.

Mit einer Signatur rechts unten gäbe ich eine Hängerichtung vor, was nicht meiner Intention entspricht.

design: Agentur bimitron.